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Der TuS Holle-Grasdorf feiert 60-jähriges Jubiläum

Mit Engagement und Jugendarbeit jung geblieben

(vz). Mit 60 Jahren beginnt  eigentlich das Seniorenalter – doch dass der TuS Holle-Grasdorf trotz seiner 60 Jahre jung geblieben ist, stellten auch die Gratulanten fest. Der größte Holler Sportverein richtete anlässlich seines Jubiläums ein Festwochenende mit buntem Programm  aus, das zahlreiche Besucher anzog.

Den Auftakt bildete dabei die Kranzniederlegung am Holler Thie, bei der den verstorbenen Sportskameraden gedacht wurde. Im Anschluss daran fand ein Umzug mit allen teilnehmenden Vereinen und den Abteilungen des TuS statt. Gemeinsam zogen sie, mit Musik des Spielmannszuges aus Bettmar begleitet, durch Holle in Richtung Sportheim, wo sich alle zum Kommers einfanden. Dort stand nicht nur die diesjährige Sportlerehrung auf dem Programm, sondern die Vorstandsvorsitzende Roswitha Hoppe sowie viele Gratulanten erzählten aus den letzten 60 Jahren Sport im TuS und über das, was den Verein ausmacht. Frank Wodsack, Vorsitzender des Kreissportbundes Hildesheim etwa betonte nicht nur die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Kräfte, sondern lobte auch die Motivation der Menschen zum Sport: „Die Gesellschaft verändert sich, deshalb ist es wichtig, Werte zu liefern, die die Menschen, dazu bewegen, gerne Sport zu machen. Und das schafft der TuS Holle-Grasdorf“. Unter den Gratulanten befanden sich sowohl andere Holler Sportvereine wie der Rot-Weiß Wohldenberg und Judo in Holle, der Ehrenrat und der KKS Holle, als auch die Feuerwehren und die Spielgemeinschaften (HSG und VSG) aus dem Verein. Auch Bürgermeister Klaus Huchthausen gratulierte zum Jubiläum und lobte besonders das Engagement des Vereins im Jugendbereich.

Und kurz bevor Roswitha Hoppe dann einige Sportler für ihre herausragenden Leistungen, den Bauausschuss für die fertiggestellten Terrassenprojekte sowie Wilhelm Ohmes, Helga Gebauer und Gerhard Münnig für ihre 60-jährige Treue zum Verein ehrte, hatten Herr Wodsack und der Landessportbund Niedersachsen für die Vorsitzende selbst eine Überraschung: Frau Hoppe wurde für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und ihr hohes, sportliches Engagement die „Silberne Ehrennadel für die Förderung des Sportes“ verliehen.

Den Rest des Abends konnte dann gefeiert, getanzt und gelacht werden. Ein Highlight waren jedoch die Feuerspiele von „Feuer & Flamme“, Birgit Deike, die mit ihrem Auftritt das Publikum beeindruckte.

Am folgenden Sonntag wurde dann ein gemütlicher griechischer Brunch im Sportheim veranstaltet, bevor die Gäste und viele weitere Zuschauer dann in der Sporthalle den Nachmittag verbrachten – denn dort richteten die Jazzdance-Gruppen des Vereins „20 Jahre Bunter Nachmittag“ mit einem gemischten Programm von und für groß und klein aus, bei dem auch auswärtige Tanzgruppen teilnahmen, und gestalteten so einen schwungvollen Ausklang für das Festwochenende.

Und wie ein Verein nun jung bleibt, beschreibt Hoppe in ihrer Rede gut: „Diese 60 Jahre bedeuten auch 60 Jahre konsequente Anpassung an die Bedürfnisse der Menschen in unserer Gemeinde“. Mit der Zeit gehen, gute und effektive Jugendarbeit leisten und zusammenarbeiten durch viel ehrenamtliches Engagement – das ist nicht nur das Konzept der vergangenen, sondern auch für die zukünftigen 60 Jahre.

 

Wir, der Vorstand, Festausschuss sowie alle Beteiligten des Jubiläums bedanken uns

für die Unterstützung und die ehrenamtliche Arbeit.