Für unsere diesjährige Wanderfreizeit haben wir uns das Siebengebirge ausgewählt; Königswinter am Rhein war das Ziel. Kurz nach Ankunft und Hotelbelegung unternahmen wir zunächst eine Ortsbesichtigung; danach wanderten wir zum Eingang des Nachtigallentals. Diese spät abendliche Wanderung führte uns 2 km hinauf zur Drachenburg, wo uns ein imposanter Ausblick ins Rheintal geboten wurde. Wieder in Königswinter angekommen, es war schon recht dunkel, überraschte uns ein großes Feuerwerk auf der gegenüberliegende Rheinseite: der „Rhein in Flammen“.
Am nächsten Tag fuhren wir mit der Drachenfelsbahn hinauf zum Drachenfels; einige erklommen dann noch die Ruine der Drachenburg. Weiter wanderten wir einen steilen schmalen Pfad bergab zum Milchhäuschen, wo wir einkehrten. Weiter wanderten wir zum Stenzelberg, eine gewaltige Felsformation aus dem Gestein Latit. Heute gehört dieses zum Naturschutzgebiet Siebengebirge und ist nicht mehr begehbar. Den Rückweg traten wir dann von der Ortschaft Heisterbachrott mit Bus und Bahn an.
Am heutigen Tag fuhren wir mit Bahn und Bus zum Kloster Heisterbach hinauf. Es folgte ein Rundgang durch das Gelände der Zisterzienserabtei, bezogen 1192,
Stetig bergauf wanderten wir dann weiter Richtung großen Oelberg. Dort angekommen erwartete uns ein steiler Aufstieg. Da das Gipfelrestaurant geschlossen hatte, ging es weiter zur Magarethenhöhe. Auch hier war eine Einkehrmöglichkeit geschlossen. Wir wanderten weiter, vorbei am großen Breiberg nach Rhöndorf. Hier überraschte uns ein heftiger Regenschauer, den wir in einem Cafe vorüberziehen ließen. Die Rückfahrt nach Königswinter erfolgte mit der Bahn.
Der vorletzte Tag führte uns nach Bonn in die Rheinauen. Erst machten wir einen kurzen Rundgang, dann ging es zurück zur Schiffsanlegestelle in Königswinter und mit dem Fahrgastschiff Theresia nach Linz am Rhein. Eine kleine Stadtbesichtigung und wieder zurück. Den Abend verbrachten wir in einem Schiffsrestaurant in Königswinter.
Es wurden insgesamt ca 35 km erwandert. Wieder eine gelungene Wanderfreizeit 2026.
B. Korrmann


