Erste Dan-Prüfungen in Holle stehen bevor

Nachdem unser Ninjutsu-Trainer Tim in den letzten Wochen und Monaten das Potential bei den Holler Kampfkünstlern beurteilt und festgestellt hat, dass diese den Anforderungen für spätere höhere Niveaus (yūdansha) entsprechen, ist es nun bald Zeit für die erste Ninjutsu Prüfung in Holle .

Bis dahin wird im Holler Dojo fleißig mit dem Stock an der zu zeigenden Hanbo Kata geübt. Es werden festgelegte Abfolgen von Kampfstellungen (Kamae no Kata) wiederholt und vom Ausübenden selbst bestimmte Abwehrtechniken auf vorgegebene Angriffe praktiziert und archiviert. Nur durch diese ständige Wiederholung, verselbstständigen sich bestimmte motorische Abläufe und Reaktionen in körperlich tätigen Konfliktsituationen und helfen dem Ninjutsuka nicht nur bei der Prüfung, sondern auch bei der Selbstverteidigung auf der Straße.

Das Gleichnis von Hammer und Amboss

„Hammer und Amboss“ ist eine militärische Taktik, die den Einsatz von zwei Primärkräften beinhaltet. Die eine nagelt den Feind fest, die andere zerschlägt den Gegner oder besiegt diesen.
Diese Taktik geht auf ein ursprüngliches, uraltes asiatisches Gleichnis vom Hammer und Amboss zurück:

„Im Leben kommt es darauf an, Hammer oder Amboss zu sein,
aber niemals das Material dazwischen.“

Dieses Gleichnis, welches der Legende nach auf Kaiserin Gemmei (Gemmei-tennō auch Gemmyō) zurück geht, findet sich zurzeit auch im Holler Ninjutsu Training wieder. Mit freundlicher Unterstützung des Meller Kampfsportausrüsters „Budokonzept“, erforschen die Kampfkünstler des TuS Holle-Grasdorf die Welt des Hanbō -Jutsu. Der Hanbō (半棒) gehört zu den Schlag- und Stoßwaffen und ist ein Stock mit einer Länge von 60-80 cm bis 100 cm. Jutsu ist ein Begriff, der erstmal in der japanischen Nara-Periode (ca.710 – 794n. Chr.) auftauchte und so viel bedeutet wie „Kunst“ oder „Technik“ (im Kriegskontext). Hanbō-Jutsu ist also die Art oder die Kunst mit dem Stock zu kämpfen und die Holler Ninjutsuka und Ju-Jutsuka haben schnell erfahren, dass man sich lieber nicht zwischen einen Krieger und seinen Stock begibt.

Nach einem intensiven Basics-Training, wozu die Stockhaltung, Körperhaltung und das Bewegen mit dem Stock gehörten, durften die Kriegerinnen und Krieger aus Holle dann auch die ersten Schläge und Blocktechniken mit dem Stock ausführen und lernten, dass der Hanbō eine nützliche, mitunter tödliche und in jedem Fall, sehr ernstzunehmende Waffe ist.

Beim Ju Jutsu-Training am Donnerstag geht es zwar nicht kriegerisch aber dennoch kämpferisch weiter. Hier stehen zur Zeit Schlagtechniken, Blöcke und Selbstfallwürfe im Fokus.

Nachdem in Basistrainings mit Hula-Hoop-Reifen und Trainingsbändern die Beweglichkeit der Hüfte und die Muskeln trainiert wurden, geht es jetzt an die Feinarbeit. Wie wird die Hüfte eingesetzt, um Schlag-und Stoßtechniken effektiver ausführen zu können? Und wie kann das eigene Körpergewicht eingesetzt werden, um den Gegner zu Boden zu werfen? Hier kommt es auf die Technik an. So kann man als kleinere und vermeintlich schwächere Frau auch Männer zu Fall bringen.

Und weiblichen Zuwachs gab es in den letzten Wochen in unserer Gruppe wirklich. Eva bringt Erfahrungen aus dem Aikido und Lena aus dem Judo mit. Da beide Kampfkünste im Ju Jutsu enthalten sind, lernen sie nun ergänzende Techniken in Verbindung zu ihren erlernten,  um Allrounder zu werden. Iris kehrte zurück und trainiert für Ihre nächste Gürtelprüfung. Annika ist als Neuling begeistert davon zu lernen, wie sie sich selbst verteidigen kann.

Im Kindertraining am Donnerstag ist es aufgrund einiger Neulinge voll geworden. Deshalb ist Frederik zur Unterstützung von Christiane dazu gekommen. Er hat selbst in Holle im Kindertraining seine ersten Erfahrungen mit Ju Jutsu gemacht und trainiert inzwischen bei den Erwachsenen.

Die Kinder sind mit Begeisterung dabei und die Trainer freuen sich über leuchtende Kinderaugen und sehr viel Ehrgeiz und Begeisterung beim Erlernen der Basistechniken und der Fallschule. Denn richtig fallen und sofort wieder in den sicheren Stand zu kommen ist das A und O der Selbstverteidigung.

Muskelaufbau einmal anders

Nachdem die Beweglichkeit der Hüfte ausgiebig mit Hula-Hoop-Reifen trainiert wurde und alle Ju-Jutsukas jetzt locker eine Samba tanzen könnten, sollen nun auch Muskeln aufgebaut werden. Da Liegestütz, Sit-ups, Bauchpressen und Co auf die Dauer langweilig werden, brachte Trainerin Christiane Trainingsbänder mit. Ähnlich wie mit Therabändern kann man so ohne Geräte Muskelaufbau betreiben. Zu Anfang waren sie Blicke etwas skeptisch und einige unterschätzten die Stärke der Bänder. So waren die Übungen durchaus schweißtreibend. Am Schluss waren sich aber alle einig, dass die Übungen Spaß gemacht hatten und wiederholt werden sollten.

Yarinuku (やり抜く)

Yarinuku ist japanisch und bedeutet grob übersetzt so viel wie „Durchalten“. Das Training unter den neuen Corona-Regelungen des Landes mit 2G+ bringt auch für die Holler Ju-Jutsuka und Ninjutsuka ein paar Veränderungen mit sich.

Im Ninjutsu war ursprünglich geplant, kurz vor Weihnachten noch eine Prüfung abzuhalten. Diese wird nun aller Voraussicht nach erst im Frühjahr 2021 stattfinden können. Auch das Waffentraining wird um die Waffe des Hanbo ausgeweitet. Der Hanbo ist ein Stock oder Stab, der zu den den Schlag- und Stoßwaffen gehört und dessen Vorteile im Nahkampf zu finden sind Neben effektiven Hebel- können auch Stoß- und Schlagtechniken anwenden kann. Dadurch bietet diese Waffe eine optimale Ergänzung zu den Nahkampftechniken des Yamabushi Ninpo und des Ju-Jutsu.

Ebenfalls anbieten möchte unser Ninjutsu-Trainer Tim jetzt in der dunklen Jahreszeit, die Option sich mit einer Taschenlampe verteidigen zu können. Tim ist es dabei wichtig, dass sich Interessierte nicht nur mit Selbstverteidigungs-Techniken mit der Taschenlampe auseinandersetzen, sondern auch andere wichtige Aspekte wie Bauart der Lampe, Lichtintensität/Strahlkraft (in dem Fall Lumen), Hormonhaushalt in einer Konfliktsituation, Stress und Angst oder „Biomechanik“ kennen lernen.

Das Ju Jutsu Training steht im Dezember im Zeichen der Atemis und der Hüftarbeit. Mit Einsatz der Hüfte wird jede Atemi kraftvoller. Aus diesem Grund hat Trainerin Christiane den Hula-Hoop-Reifen in das Training eingebracht, um die Beweglichkeit der Hüfte auszubauen. So ist das Training ungewöhnlich, aber alle haben Spaß und so mancher staunt, wie schwer es doch sein kann, eine in der Kindheit doch so einfach ausgeführte Übung als Erwachsener wieder in Angriff zu nehmen.

Prüfungen stehen bevor

Kamae, Wakizashi, Kata, Tani otoshi und Muto no mono. Was klingt wie japanische Reisgerichte sind in Wahrheit Techniken und Gegenstände aus dem Koga-ryu Ninjutsu und wurden in den letzten Monaten den Holler Kampfkünstlern intensiv nähergebracht.

Denn die Holler Ninjutsuka haben nach der erfolgreichen Teilnahme m Hildesheimer Go Sports Day ein Ziel vor Augen: Ihre erste Ninpo-Prüfung. In dieser Prüfung werden die Holler nicht nur zeigen können, dass sie verschiedene Kampfstellungen in einer geforderten Abfolge einnehmen können – die sogenannte Kamae no Kata, sondern auch, dass sie mit den ersten leichten Verteidigungs- und Kampftechniken (Gohon kumite und Taihenjutsu) dieser uralten Kampfkunst vertraut sind.

Shihan Dai Tim Willemsen Sensei und Senpai Chistiane Beelmann sind voller Zuversicht, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Prüfungen erfolgreich bestehen werden.

Shihan dai Auszeichnung für Tim Scholz

Der japanische Dachverband IMAF-Kokusai Budoin (mit dem europäischen Ableger Koga-ryu Rengokai 甲) hat unseren Übungsleiter für Ju-Jutsu und Ninjutsu mit der Ehrenbezeichnung Shihan dai ausgezeichnet.

Gemäß dieser Ehre, erhielt Scholz eine handgemalte Auszeichnung von den Großmeistern Shiina Soke und Kohno Akikazu aus Ibaraki in Japan.

Der Shihan ist – nicht nur in den japanischen Kampfkünsten (Budo) – ein Lehrer von Lehrern, wird aber häufig auch einfach als „Meister“ übersetzt. Es ist eine Ehren-Bezeichnung für einen Würdenträger, höheren Lehrer und Unterweiser.

Im Yamabushi Ninpo wird der Ehrentitel Shihan dai einem Sensei (Lehrer) zugesprochen, der sich innerhalb seiner Kunst „besonders“ verdient gemacht hat, beispielsweise durch die tiefere Erforschung der jeweiligen Kampfkunst, das Verbreiten der Lehre an sich oder durch Ehrenarbeit. Der Titel Shihan wird verliehen und kann nicht durch Graduierungen erreicht werden. Ehrentitel wie Shihan oder Shidoin stehen auch für die Ritterlichkeit, der Ehrenkodex der Samurai und anderer Bushi (Krieger).

Neue Trainingsschwerter für Holler Kampfkünstler

Da die pandemiebedingten Kontakteinschränkungen auch in der kommenden Zeit das Ju-Jutsu-Training beeinflussen werden, hat der Verein in Trainingsschwerte für die Abteilung investiert.

Dank dieser Anschaffung, durften die Holler Ju-Jutsuka und Ninjutsuka, an einer Zeremonie teilnehmen, die als Gaidoburē-do (jap. Dialekt aus Ibaraki>>“Geburt“/“Wartezeit“) bekannt ist. Bei dieser Schwertübergabe durch den Sensei/Lehrer werden den Schülern ihre ersten Schwerter übergeben. Traditionell sind diese aus schwerem Holz und dienen dem Training auf Distanz.

Als Wakizashi oder auch Shoto („kleines Schwert“) bezeichnet man ein kurzes Schwert der Samurai. Beim Wakizashi handelt es sich um eine einhändig geführte Sekundärwaffe, die zusammen mit dem sogenannten Kodachi („kleines,dickes Schwert“) die Vorlage für das fiktive Ninjato-Schwert der Ninja bildete.

Das Wakizashi war im japanischen Feudalsystem eine standesbezogene Waffe. Feudale Ehrenleute, Samurai, gesellschaftlich angesehene Fischer, Bauern und Händler durften es führen. Die Samurai, die Ritter des feudalen Japan, trugen das Langschwert Katana (als zivile Waffe) oder das längere Tachi (auf dem Schlachtfeld). Außerhalb des Hauses wurden beide Schwerter zusammen getragen. Dieses Schwertpaar wird als Daishō („groß und klein“) bezeichnet. Zur Selbstverteidigung, beim Kampf auf engem Raum, beispielsweise in kleineren Zimmern oder engen Fluren, war das Wakizashi die Waffe der Wahl, da das Langschwert zu viel Freiraum benötigt.

So lange das Dojo und Vereinsgelände noch nicht wieder genutzt werden darf, werden durch den Trainer Tim Scholz Lehrvideos via YouTube und WhatsApp veröffentlicht, mit dem Ziel, dass die Holler Kampfkünstler bald das große Ziel „Saya no uchi no kachi saya“ erlangen,Siegen, ohne das Schwert zu ziehen“.

Holler Kampfkünstler erforschen den Inneren Weg

Die trainingsfreie Zeit haben die Holler Ju-Jutsuka und Ninjutsuka nicht nur dazu genutzt, sich mit waffenbasierenden und waffenlosen Trainingsvideos fit zu halten, sondern auch den sogenannten „Inneren Weg“ zu erforschen.

Im Daoismus gibt es das “Wu wei”. Es beschreibt einen „Inneren Weg“, eine innere Haltung, die eigentlich alle Kampfkünste haben und in der man durch Nichthandeln handelt. Es bedeutet eine Hingabe in den Moment. Aus dieser Hingabe kann sich ein Handeln entwickeln, das der tatsächlichen gegenwärtigen Situation angemessen ist. Ein Vorgang, der für die Selbstverteidigungsaspekte im Ju-Jutsu und Ninjutsu essenziell ist. Jemand will uns verletzen, wir wehren uns und wollen das beenden.

Die Kampfkünste, Selbstverteidigungs- und Kampfsysteme interessieren, faszinieren und es wird Ihnen nachgeeifert, doch leider behandeln nur noch wenige das Prinzip des „Wu Wei“. Dabei geht es in den Kampfkünsten und auch in den Selbstverteidigungssystemen primär gar nicht nur darum, den Körper für das  Kriegshandwerk oder für einen Zweikampf „zu stählen“ – vielmehr sollen auch die geistig-mentalen Fähigkeiten trainiert werden. Kampfkunst betreiben bedeutet, einen inneren Weg zu gehen. Neben dieser daoistischen Philosophie erhielten die Holler Kampfkünstler aber auch einen Einblick in die Ansicht des Buddhismus.

Dort spricht man von Hinayana und Mahayana. Die Wörter bedeuten etwa der kleine Wagen und der große Wagen. Hinayana ist die alleinige Suche („einsam in einem kleinen Wagen“) nach sich selbst und seinem Ziel. Man wandelt also allein auf diesem inneren Weg!
Das war das Gewöhnlichste im asiatischen Altertum. Wenn beispielsweise Männer in Indien damals das mittlere Alter erreicht hatten, verließen sie Haus und Heim, ihre Frau und die großgewordenen Kinder, um den Weg zu einer größeren Wahrheit, zum Sinn des Lebens zu finden – bevor es an der Zeit war, dass das Leben sie verließ.

Mahayana war stattdessen wie eine „Gruppenarbeit“. Mehrere Menschen, die alle den Sinn von „all dem hier“ finden wollten, wurden in einem Wagen gesammelt und begaben sich auf eine gemeinsame Fahrt. Sie konnten einander dabei Unterstützung, Rat und Hilfe auf dem Weg geben. Dahinter steckt das Prinzip, dass das Ziel am Ende des inneren Weges (die Große Wahrheit) nur durch die gemeinsame Anstrengung mehrerer Menschen erreicht werden konnte. Dieses Prinzip finden wir auch im Ninjutsu,  im Ju-Jutsu und allgemein in unserem Training. Wir helfen einander, lernen voneinander und jeder inspiriert den anderen. Letztendlich ist genau diese Erforschung des Geistes das, was die Kampfkünste, die Kampfsportarten, all die hybriden Systeme und letztendlich auch die Welt der Selbstverteidigung ausmacht: Allein den Körper gegen Angriffe zu wappnen, lässt den Menschen unvollständig. Man muss auch den inneren Weg gehen, sprich Körper und Geist müssen im Einklang sein!

Ju Jutsu 2020

(von Tim Scholz und Christiane Beelmann)
Das Jahr enthielt für uns JuJutsukas viele Aufs und Abs. Nachdem im März der erste Lockdown den Trainingsbetrieb komplett stoppte, konnten wir ab Mai wieder trainieren. Draußen und mit Abstand. So wurden wir zu absoluten Stockprofis. Auch das Training mit dem Stock gehört zum Ju Jutsu, um sich zum Beispiel mit einem Regenschirm oder anderen stockähnlichen Gegenständen zu verteidigen oder einen Angriff mit eben diesen Gegenständen mit bloßen Händen abzuwehren und den Angreifer zu entwaffnen.

Nach den Sommerferien durften wir wieder richtig trainieren. Mit festen Partnern und unter Einhaltung der Hygieneregeln.

Seit Anfang September haben wir mit Tim einen neuen Trainer, der uns in der Kunst des Yamabushi Ninpo unterrichtet. Das ist ein Ninjutsu-Stil, der eng verwandt mit dem Ju-Jutsu ist, und sich somit hervorragend in unser Training einbauen lässt. Die Bewegungslehre und so manche Technikausführungen weisen zwar Unterschiede zu unserem bisherigen Training auf, aber es macht uns allen viel Spaß. Sich nach dem Training wie ein mystischer schwarzer Ninja-Krieger zu fühlen, ist eine super Ergänzung. Donnerstags stand weiterhin Ju-Jutsu für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Vordergrund. Hier galt es für die Trainerin Christiane, erst einmal die Fitness und Beweglichkeit wieder aufzubauen.

Anfang November bedeuteten ein erneuter Trainingsstopp und die Schließung der Sportstätten eine erneute Zwangspause . Mit freundlicher Genehmigung des Koga-ryu Rengokai Deutschland bekommen wir seitdem von Tim Trainingsvideos mit entsprechenden Übungen, die wir zuhause ausführen können.

Für die Ju-Jutsu-Kids war das letzte Jahr besonders hart. Der Spielspaß am Anfang des Trainings war nach dem ersten Lockdown erst einmal nicht möglich. Dafür waren andere Übungen zu meistern. Leider war nach den Herbstferien bald wieder Schluss mit dem Training. Zuhause können sich die Kinder jedoch mit Trainingsvideos des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes (DJJV) weiter trainieren und mit Ju-Ju Bewegungsformen und Techniken üben.

Bedauerlicherweise mussten wir im letzten Jahr zwei Trainern verabschieden. Naim verließ uns aus privaten Gründen und Christoph ging zum Studium nach Köln. Wir sagen beiden an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich Danke und wünschen ihnen alles Gute. Natürlich hoffen wir, sie das ein oder andere Mal auch beim Training begrüßen zu können.