HSG Holle erringt mit sehr guter Abwehrleistung Platz zwei!

Beim Heimspiel gegen die zweite Vertretung der TKJ Sarstedt reichten „unter dem Strich“ überlegene 15 Minuten in der Anfangsphase, um einen fünf Tore Vorsprung (15:10) heraus zu spielen.

Die Sarstedter Mannschaft zeigte sich klar beeindruckt von diesem starken Start und konnte ihre schwache Anfangsphase letztlich nicht wieder gut machen. Vor der Halbzeit agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, doch unsere Mannschaft konnte wichtige Akzente setzen. Dadurch konnte ein 5-Tore Vorsprung herausgespielt werden, sodass beim Stand von 14:9 die Seiten gewechselt wurden.

Nach der Pause konnten die Gäste zwar den Rückstand auf bis zu zwei Tore verkürzen, mussten sich jedoch nach einer starken Schlussphase des Holler Teams mit 26:21 geschlagen geben.

Unser Neuzugang, Radij Stolz, hat ein tolles erstes Spiel bestritten und konnte seinen Einstand mit großartigen 4 Toren begehen.

Vorerst konnten wir uns den zweiten Tabellenplatz erspielen und möchten uns an dieser Stelle auch bei den zahlreich erschienenen Zuschauern bedanken!

Zudem herzliche Einladung zum nächsten Heimspiel am 01.12. um 16:00 Uhr gegen HSG Gronau/Barfelde III !

Für Holle spielten unter Trainer Peter Weigand:
F.Kirchoff (TW), T.Bangel (TW), F.Samblebe (10), J.Weber (2), J.Boschat, M.Sander, CDrescher (5), J.Sander (1), N. Eilers (1), R.Stolz (4), T.Schröder (1), J.Baisch (2)

VSG Düngen/Holle/Bodenburg verliert und gewinnt gleichzeitig am „grünen Tisch“

Am zurückliegenden Sonnabend hat die VSG Düngen/Holle/Bodenburg in der Volleyball-Oberliga in Burgdorf ihr Auswärtsspiel mit 3:1 Sätzen verloren. In einer umkämpften Partie gegen den ambitionierten Aufsteiger aus der Nähe von Hannover, konnte die Mannschaft aus dem Südkreis nur im zweiten Satz ihr Potential ausschöpfen und diesen für sich entscheiden. Aufgrund von diversen Erkrankungen und Verletzungen im Laufe der Woche standen einige Schlüsselspieler, wie Zuspieler Oliver Mordelt, nicht zur Verfügung. Allerdings unterliefen der erfahrenen Mannschaft über den gesamten Zeitraum der Partie zu viele individuelle Fehler, so dass die Niederlage als absolut gerechtfertigt eingestuft werden muss.

Dennoch hatte die VSG am Wochenende auch Grund zum Jubeln. Am 13. Oktober 2019 war die Partie gegen den Tabellennachbarn aus Gifhorn angesetzt. Da dieser Termin mitten in den Herbstferien lag, war die mit Familienvätern gespickte Mannschaft leider nicht in der Lage zum Spieltag anzutreten. Sehr frühzeitig haben die Verantwortlichen der VSG den Staffelleiter und den Nordwestdeutschen Volleyballverband (NWVV) darauf hingewiesen, dass die Ansetzung des Spieles zu diesem Termin gemäß den eigenen Bestimmungen irregulär ist und den MTV Gifhorn um eine einvernehmliche Lösung unter Sportlern gebeten. Die mit dem Heimrecht bedachte Mannschaft aus Gifhorn pochte unverständlicherweise auf die Durchführung. Der Staffelleiter duldete wissentlich die irreguläre Ansetzung und das grob unsportliche Verhalten des MTV Gifhorn und wertete die Partie mit 3:0 Sätzen und 75:0 Punkten für den MTV Gifhorn. Der VSG blieb nichts anderes übrig, als gegen die Ansetzung und Wertung der Partie Protest einzulegen. Der Rechtsausschuss des NWVV entschied am Wochenende zu Gunsten der VSG. Die Wertung wurde annulliert und die Partie wird auf einen noch zu bestimmenden Termin angesetzt. Spartenleiter Hans Starke kommentierte die Entscheidung mit Genugtuung: „Alles andere wäre ein Stück aus dem Tollhaus gewesen! Entscheidungen einzelner Personen nach Gutsherrenart schaden dem Volleyballsport. Zudem hat uns diese Aktion in den letzten Wochen sehr viel Kraft gekostet“ Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack, Starkes Stellvertreter, Oliver Hillebrand, betonte: „Trotz der positiven Entscheidung, bin ich erschüttert, mit welcher Ignoranz einzelne handelnden Personen dem Volleyball-Amateursport mit solchem Verhalten Schaden zufügen!“

Mitmachen bei der Aktion „Scheine für Vereine“

Der TuS Holle-Grasdorf beteiligt sich bei der REWE Sonderaktion „Scheine für Vereine“.

In jedem REWE Markt gibt es noch bis 15.12.2019 pro 15 € Einkaufswert einen Vereinsschein. Im Anschluss können wir diese gegen attraktive Prämien eintauschen.
Unser Ziel: ein hochwertiger Kickertisch für das Vereinsheim!

Dafür brauchen wir eure Mithilfe: Sammelt bei euren nächsten Einkäufen fleißig Vereinsscheine – und sagt es euren Abteilungen, Mannschaften, Familien und Freunden! Die Vereinsscheine könnt ihr entweder online in der App „REWE Scheine für Vereine“ oder unter rewe.de/scheinefürvereine unserem TuS zuordnen – oder einfach im Geschäftszimmer abgeben.

Wir sind der TuS – gemeinsam aktiv.

Handballer erobern Platz 3

Am 28.09.2019 kam es in unserem ersten Auswärtsspiel der Saison in Ochtersum bei Blau Weiß Hildesheim 4 zu einem knappen Spiel.

Leider ist es uns über weite Phasen des Spiels nicht gelungen den erfahrenen Hildesheimern unser geplant schnelles Spiel aufzuzwingen. Dies war unter anderem der sehr hohen Intensität des Hildesheimer Abwehrspiels geschuldet, die unsere junge Truppe sehr beeindruckte. Das sorgte dafür, dass wir die meiste Zeit Rückständen hinterherlaufen mussten. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel immer härter und unsererseits unsicherer, sodass sich die Gastgeber etwa zehn Minuten vor Spielende absetzen konnten. Nachdem das Spiel kurz vor Abpfiff praktisch entschieden war, gab es leider noch einen enorm unsportlichen Abwehreinsatz eines der Gastgeber, der vom Schiedsrichter ohne zu zögern mit einer roten Karte vom Spielfeld geschickt wurde. Das Spiel endete mit 28:32 für Hildesheim.

Für die HSG Holle spielten unter Trainer Peter Weigand:F.Kirchhoff (TW), T.Bangel (TW), M.Mühlke (2), M.Voß (1), C.Grove (1), F.Samblebe (4), J.Weber (5), L.Winter, J.Boschat, M.Sander, C.Drescher (7), J.Sander (4), T.Schröder, J.Baisch (4)

An unserem 4. Spieltag waren wir zu Gast in Gronau bei der HSG Gronau/Barfelde 3. Nach der unverdienten Niederlage in Hildesheim hatten wir uns für dieses Spiel einiges vorgenommen.

Die erste Halbzeit verlief unglücklich, viele technische Fehler haben unsere Motivation und somit auchdie Schnelligkeit unseres Spiels sinken lassen. Die Gastgeber konnten uns mit schnellen Gegenstößen überlaufen. Die erste Halbzeit mussten wir leider mit einem 11:13 Rückstand beenden.In die zweite, wesentlich stärkere, Halbzeit starteten wir mit neuem Elan. Die Fehler der ersten Halbzeit wurde in der Kabine gelassen.Durch Balleroberungen in einer starken Abwehr und eine geradezu unglaubliche Torwartleistung kamen wir immer wieder zu Kontermöglichkeiten, die erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Mit einem offenen Blick für Tempogegenstöße konnten wir den Gegner in Schach halten und somit eine Führung von bis zu neun Toren herausspielen.Die letzten Spielminuten waren ähnlich turbulent wie die ersten. Technische Fehler und überhastete Abschlüsse nagten wieder an unseren Nerven. Doch der Rückhalt durch unseren Torwart, Fabian Kirchhoff, war stark genug, um die Führung nicht zu gefährden. Somit beendeten wir das Spiel siegreich mit 28:22.Durch diesen Auswärtssieg konnten wir uns den dritten Tabellenplatz sichern.

Für die HSG Holle spielten unter Trainer Peter Weigand: F.Kirchhoff (TW), T.Bangel (TW), M.Voß, T.Pchallek, F.Samblebe (6), J.Weber, J.Boschat (1), M.Sander, C.Drescher (5), J.Sander (3), N.Eilers (4), T.Schröder (1), J.Baisch (8/4)

Unser nächstes Spiel findet am 10.11.2019 um 16:30 Uhr in der heimischen Mohldberg-Halle in Holle statt. Dann gilt es mit Ihrer/Eurer Unterstützung gegen TKJ Sarstedt II in der Erfolgsspur zu bleiben.

Turnerinnen freuen sich über neue Geräte

TuS schafft Tumblingbahn und neuen Schwebebalken an

In diesem Jahr ging ein großer Wunsch vieler Holler Turnerinnen in Erfüllung. Schon seit Jahren steht auf der Liste der Gerätewünsche die sogenannte Tumblingbahn. Das ist ein Schwingboden, der als Unterkonstruktion unter die Bodenläufer gelegt wird. Auf vielen Wettkämpfen ist dieser Boden bereits Standard geworden. Im Vergleich zum normalen Bodenläufer, verhilft er den Turnerinnen beim Turnen durch seine Federung mehr Höhe und Dynamik zu erlangen. Jetzt können endlich auch die Holler Mädchen auf diesem Gerät trainieren und hoffen natürlich dadurch auch noch ein paar neue anspruchsvollere Elemente am Boden ins Trainingsprogramm aufnehmen zu können. Doch bevor die Bahn einsatzfähig ist, hieß es erstmal Hand anlegen. Da das Gerät als Selbstbausatz angeschafft wurde, hat das Trainerteam in den Herbstferien sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen müssen… naja.. Viel Können war da nicht erforderlich, aber es hieß in einem Tageseinsatz Platten kennzeichnen, Schaumstoffklötze kleben und tackern. Jetzt sind die Elemente komplett und endlich auch zum Einsatz kommen. Außerdem wurde der über jetzt bereits 25 Jahre alte Schwebebalken in den Teilruhestand geschickt. Abgelöst wird der Balken durch ein aktuelles Wettkampf Modell von Spieth, der eine deutlich weichere Oberfläche hat und durch seine Standfüße wesentlich einfacher händelbar ist. Doch ganz wird der Opa-Balken nicht entlassen. Ein paar neue Holzfüße drunter geschraubt und er darf den Turnerinnen weiterhin als Bodenbalken im Training behilflich sein. Ein großer Dank dafür, dass die Holler Turnerinnen so gute Gerätebedingungen haben, gilt deswegen dem TuS Holle-Grasdorf.

Arbeitseinsatz in der Halle (Aufbau der Tumblingbahn)

Gelungener Abschluss für Holler Turnerinnen in der Bezirksliga

Holler Mannschaften rücken in der Bezirksliga jeweils einen Platz im Endergebnis auf

Auch in der zweiten Jahreshälfte gibt es für das Holler-Turn-Team keine Ruhe. Die Trainingspause von sechs Wochen Sommerferien musste schnell wieder aufgearbeitet werden, damit zum Liga-Auftakt Mitte September die Kür-Turnerinnen für ihre erste Landesliga-Saison startklar waren. Und auch die Pflicht-Turnerinnen konnten sich nicht lange ausruhen, denn schon eine Woche später mussten sie sich in der Rückrunde der Bezirksliga wieder mit den konkurrierenden Vereinen aus der Region Hannover messen. Dass unsere jungen Turnerinnen nicht geschlafen, sondern fleißig trainiert haben, hat sich in dem Bezirksliga-Wettkampf, der in der Sporthalle der Renataschule in Hildesheim-Ochtersum stattgefunden hat, deutlich gezeigt. Alle vier angetretenen Mannschaften konnten zur Hinrunde einen Platz nach vorne aufrücken, ein schöner Erfolg für die Holler-Gruppe.

Die P5-Mannschaft um Anna Bosse, Lilly Heimberg, Änna Pannek, Merle Beusche und Pia Bröhenhorst, die als erste in das Wettkampfwochen starteten, konnten ihr Mannschaftsergebnis um ganze sechs Punkte steigern und belegten im Endergebnis Platz 6. Sicherlich hängt das auch mit den eingesetzten Kampfrichtern zusammen, aber ein Punkteunterschied in der Größenordnung ist eindeutig auch ein Zeichen der verbesserten Leistungen, was besonders Anna am Boden und Änna am Reck bewiesen.

P5-Mannschaft
Von links: Änna Pannek, Lilli Heimberg, Anna Bosse, Pia Bröhenhorst, Merle Beuscher

Und auch die P7-Mannschaft hat am Sonntag erheblich für große Freude gesorgt. Ist die Mannschaft doch mit nicht allzu großen Erwartungen in den Wettkampf gestartet, weil es für einige der Turnerinnen ihre Premiere-Übungen waren und sie auch fast nur mit drei Turnerinnen hätten antreten müssen. Trotz alledem schaffte es auch die Mannschaft mit Stine Hußmann, Finja Sabina Leder, Lilith Weiberg und Linnea Berg am Ende ihre Mannschaft um einen Platz nach vorne zu bringen und belegten letztlich Platz 5 im Gesamtergebnis. Ganz sicher haben dazu beigetragen die überzeugenden sturzfreien Übungen von Stine und Linnea am Schwebebalken, die schwierige P7-Übung von Lilith am Stufenbarren mit Schwebekippe und Holmwechsel und eine toller Handstandüberschlag von Finja über den Sprungtisch.

P7-Mannschaft
Von links: Linnea Berg, Stine Kumm, Lilith Weiberg, Finja Sabina Leder

Parallel zu P7 traten am Sonntagvormittag auch unsere ältesten P-Stufen Turnerinnen an. Obwohl der Wettkampf bei den jungen Damen der P6-P8 diesmal nicht ganz so glatt lief, wie die Hinrunde, lies sich das Gesamtergebnis sehen. Die Mannschaft um Elisa Meinecke, Linea Rehse, Charlotte Hoffmeister, Lia Michaelis und Josefine Grebe mussten zwischenzeitlich ein bisschen bangen, ob ihre Leistungen ausreichten, den ersten Platz der Hinrunde zu verteidigen. Mit zwei Stürzen am Balken und ein paar Unsauberkeiten am Boden, gingen doch wertvolle Punkte für die Mannschaft verloren. Aber wie gut, dass es ein Mannschaftswettkampf war, denn so war immer noch jemand da, der den Punkteverlust wieder auffangen konnten, wie Charlotte mit einer ausgezeichneten Balkenübung oder Lia mit einer schönen P8 am Boden. Aufatmen hieß es dann doch endlich bei der Siegerehrung, als der Platz 2 verlesen wurde und nicht die Holler Mannschaft genannt wurde. Ein bisschen Punkteabstand ist zwar verloren gegangen, aber den Platz1 konnte sich Mannschaft sicher halten.

P6-P8-Mannschaft
Von links: Josefine Grebe, Lia Michaelis, Linea Rehse, Charlotte Hoffmeister, Elisa Meiecke

Das Wettkampfwochenende abgeschlossen hat die P6-Mannschaft mit Aurés Eckhardt, Rike Werner, Frieda Pflüger, Sophia Schaare und Sinja Felgentreff. Sie konnten ebenfalls ihr Mannschaftsergebnis der ersten Runde um einen Punkt steigern und schafften dadurch den Sprung auf Platz 5. Alle fünf Mädchen konnten ihre Leistungen aus der Hinrunde weitestgehend halten, besonders am Sprung und am Balken waren insgesamt 5Punkte mehr drin, als im Juni. Doch leider kamen die Mädels dieses Mal am Boden sehr schlecht weg. Obwohl nach Trainersicht alle Mädchen souverän ihre Übungen präsentiert haben, wurden durch das Kampfgericht bei Sinja, Frieda und Rike wesentliche Elemente leider nicht anerkannt, was dann insgesamt leider 4Punkte kostete. Schade, aber zufrieden können die Mädels trotzdem sein, denn dass überhaupt noch ein Platz besser drin war, ist ein super Ergebnis. Jetzt werden die Blicke auf den Jahresabschluss gerichtet, der wettkampftechnisch mit den Kreis-Mannschafts-Meisterschaften am 09./10.November 2019 in Sarstedt stattfindet.

P6-Mannschaft
Von links: Rike Werner, Frieda Pflüger, Sinja Felgentreff, Sophia Schaare, Aurés Eckhardt

Wir suchen talentierte junge Turnmäuse!

Sichtungsturnen für Mädchen der Jahrgänge 2013-2014

Für interessierte Mädchen der Jahrgänge 2013-2014 bietet die Wettkampfabteilung Gerätturnen des TuS Holle-Grasdorfs am Samstag, den 23.11.2019, von 10:30-13:00 ein Sichtungsturnen an.
Dieses dient der möglichen Aufnahme in die Anfängergruppe Gerätturnen. Da es sich bei unseren Gruppen um ein wettkampforientiertes Angebot handelt, bitten wir um Verständnis, dass das Sichtungstraining zur Auswahl geeigneter Mädchen durch das Trainerteam Gerätturnen genutzt wird. Für die Eltern findet von 10:30-11:00 Uhr ein kurzes Informationsgespräch statt.
Ältere interessierte Mädchen können ebenfalls am Sichtungsturnen teilnehmen, sofern turnerische Grunderfahrungen (Rolle, Handstand, Rad, Aufschwung) bereits vorhanden sind.

Nach dem ersten Sichtungstraining erhalten talentierte Mädchen eine Einladung an zwei bis drei weiteren Probetrainings, jeweils freitags von 14:30-16:00 Uhr, teilzunehmen. Erst nach diesen insgesamt drei bis vier Terminen kann endgültig über den Verbleib in der Anfängergruppe Wettkampfturnen entschieden werden. Weitere Infos finden Sie auf der TuS Homepage unter Sportangebot Turnen.

Um eine kurze schriftliche Anmeldung per E-Mail (mit Angabe des Namens sowie Jahrgang des Kindes) unter vera.winde@googlemail.com wird gebeten.

Das nächste Sichtungsturnen findet voraussichtlich im Juni 2020 statt.

Durchwachsener Auftakt in Landesliga-Hinrunde

Holler Turnerinnen präsentieren erstmals ihr Können in der neugeschaffenen Landesliga Niedersachsens.

Mitte September zog es die Turnerinnen der Leistungsklasse 2 des TuS Holle-Grasdorfs nach Hildesheim. Dort traten sie in der Landesliga 4 gegen insgesamt 9 weitere Mannschaften in der ersten von zwei Runden um den Klassenerhalt an. Nach sechs Wochen Zwangspause in den Sommerferien sicherlich kein leichtes Unterfangen für Mara Jacobi, Neele Kumm, Sarah Appelt, Maren Borchers, Katja Winde, Vera Winde und Fiona Klotz, nach nur 9 Trainingseinheiten wieder ein volles Wettkampfprogramm präsentieren zu können. Hannah Engeler musste verletzungsbedingt leider bei diesem Wettkampf noch pausieren.

Trotz durchwachsenem Start haben alle Turnerinnen nach ihrem Wettkampf ihr Lächeln wiedergefunden. Von hinten links zu sehen sind: Maren Borchers, Hannah Engeler, Vera und Katja Winde sowie Fiona Klotz, Sarah Appelt, Neele Kumm und Mara Jacobi.

Gestartet wurde am Sprung. Hier konnten nahezu alle fünf Turnerinnen ihre Leistungen aus dem Training abrufen. Wie gewohnt konnten hier Wertungen im guten 12er Bereich erturnt werden, was die Stimmung hob. Neele erturnte dabei die zweithöchste Überschlag-Wertung des gesamten Wettkampfes.

Am schwächsten Gerät der Hollerinnen lief es dann jedoch gar nicht rund. Sowohl Sarah als auch Neele gelang es nicht ihr Flugteil zum oberen Holm in einen schwungvollen Langhang zu turnen, sodass sie hier mit je einem Punkt Abzug bestraft wurden. Fiona musste an diesem Gerät ebenfalls erhebliche Abzüge hinnehmen. Lediglich Katja und Vera gelang es, ihre Übung ohne gröbere Fehler präsentieren zu können. Allerdings fehlte den beiden das geforderte Flugteil. Im Gesamtergebnis und Vergleich zu den anderen Mannschaften zeigte sich dann deutlich, dass hier bis zur Rückrunde viel Arbeit vor den Turnerinnen liegt.

Am Balken war die Stimmung also zunächst etwas geknickt. Für Jubel sorgten dann aber Vera, Sarah und Neele, die alle drei eine vollständige und sturzfreie Übung zeigen konnten. Dies wurde von den Kampfrichtern auch mit tollen Wertungen im hohen 11er Bereich gewürdigt. Erneut konnte Nele die höchste Wertung für die Hollerinnen einstreichen.

Das letzte Gerät des Tages war dann der Boden, eigentlich ein ebenfalls sehr starkes Gerät der Hollerinnen. Nur war auch hier leider der Wurm drin. Sowohl Sarah, Mara, Vera als auch Katja blieben unter ihren Möglichkeiten und mussten durch einige Unsauberkeiten wichtige Punkte lassen. Wieder war es Neele, die hier die beste Wertung erzielen konnte. Am Ende reichte es mit knappem Rückstand dann für einen siebten Rang. Um am Ende den Klassenerhalt zu meistern, muss die Mannschaft in der Rückrunde also noch um mind. einen Platz aufrücken. Denn voraussichtlich verbleiben nur die ersten 6 Mannschaften in Niedersachsens neuem Ligasystem. Trainerin Vanessa Brandt fand nach dem Wettkampf klare Worte: „Wir müssen im Training die Zeit noch effektiver nutzen. Auf der Bank sitzen oder irgendwo in Gruppen stehen und plaudern können wir uns bis zur Rückrunde nicht leisten, wenn wir im Ligabetrieb verbleiben wollen. Die Leistungen am Barren sind indiskutabel, hier ist noch einiges zu tun!“